Hallo, liebe Delfin-Freunde, hier ist wieder euer FINN!

(Foto: Susanne Gugeler)
Heute möchte ich euch den Schlankdelfin vorstellen. Der auch Pantropischer Fleckendelfin genannte Meeressäuger ist mit den Streifen-, Spinner- und Zügeldelfinen (Atlantischen Fleckendelfinen) verwandt, von denen ich euch bereits erzählt habe.
Neugeborene Delfine haben keine Flecken
Der Schlankdelfin hat eine lange, schmale Schnauze und einen schlanken Körper.
Manche Schlankdelfine sind von Punkten übersät, manche haben so gut wie keine Flecken.
Aber eines ist allen gemeinsam: Schlankdelfine werden ungefleckt geboren. Mit zunehmendem Alter bekommen sie helle Kleckse auf dem dunkel gefärbten Rücken und dunkle Kleckse an den heller gefärbten Seiten und am Bauch.
Entlang des Mauls kann man eine weiße Linie erkennen.
Der Schlankdelfin wird bis zu zweieinhalb Meter lang und 120 Kilogramm schwer. Er ernährt sich von kleinen Fischarten, Tintenfischen und Krebstieren.
Er springt – wie der Große Tümmler – gerne aus dem Wasser.
Insgesamt soll es weltweit drei Millionen Schlankdelfine geben.
Delfine werden in Westafrika gejagt
Schlankdelfine leben unter anderem in Westafrika (Ghana und Senegal). Dort geht es ihnen leider nicht so gut, denn sie werden oft von Fischern gejagt.
An der Küste gibt es nicht mehr so viel Fisch, deshalb fangen manche Fischer Delfine, um sie zu essen. Außerdem wird das Fleisch der Delfine als Lockmittel für Haie eingesetzt, die ebenfalls gejagt werden.
Es ist zwar verboten, Delfine zu töten, aber keiner kontrolliert, ob das Verbot eingehalten wird.
Kinder werden informiert
Immer wieder gehen Tierschützer in Schulen und bringen dort den Kindern bei, wie wichtig Delfine für das Leben im Meer sind.
Sie hoffen, dass die zukünftigen Fischer auf diese Weise lernen, Delfine zu schätzen.
Ich wünsche mir sehr, dass die „Delfin-Kunde“ in der Schule den bedrohten Tieren in nächster Zukunft hilft.
Bis bald!
Euer FINN
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