Sind Pilze Pflanzen oder Tiere?

Liebe Delfin-Freunde, hier ist wieder euer FINN!

FINN im Fliegenpilz
(Foto: Rüdiger Hengl)

Erst einmal wünsche ich euch allen ein gutes und buntes 2026!

Pilz-Ausstellung im Naturpark-Haus

Ganz schön bunt geht es noch bis zum 1. Februar in der Pilze-Ausstellung im Naturpark-Haus in Oberschönenfeld (Schwaben) zu. Dort könnt ihr viele echte, aber auch Fantasie-Pilze (wie zum Beispiel den Rehbockpilz im Bild unten links) anschauen.

Pilze sind weder Tiere noch Pflanzen

Vielleicht habt ihr ja schon mal mit euren Eltern oder Großeltern im Wald Champignons oder Pfifferlinge gesammelt und euch gefragt, ob Pilze zu den Tieren oder zu den Pflanzen zählen.

Die Antwort lautet: weder noch … Pilze gehören nämlich zu einer eigenen Gruppe, die Fungi heißt. (Bestimmt kennt ihr den Begriff von der Pizza, die mit Pilzen belegt ist.)

Was unterscheidet Pilze von Tieren und Pflanzen?

Keine Pflanzen: Pilze können kein Licht in Nahrung verwandeln wie Pflanzen.

Keine Tiere: Pilze können sich nicht selbst bewegen wie Tiere.

Eigenschaft der Pilze: Pilze holen sich ihre Nahrung aus dem Boden oder aus toten Pflanzen, die sie zersetzen.

Warum sind Pilze so wichtig?

Pilze sind spezielle Bewohner unseres Planeten. Sie wachsen unter (und manchmal auch auf) Bäumen und fördern deren Wachstum.

Mithilfe von Hefepilzen (die kann man im Vergleich zu Waldpilzen nur mit dem Mikroskop sehen) werden Brot, Wein und Bier hergestellt.

Baumpilz
(Foto: Rüdiger Hengl)

Essbare und giftige Pilze

Viele Pilze kann man essen. Aber es gibt auch giftige Arten.

Vom Fliegenpilz habt ihr bestimmt schon gehört. Obwohl er einen lustigen Namen hat, ist er hochgiftig.

Es gibt aber auch andere sonderliche Namen wie zum Beispiel Kahler Krempling (giftig), Tintenfischpilz (nicht giftig, aber ungenießbar) oder Röhrlinge (bis auf den Satans-Röhrling sind fast alle ungiftig und essbar).

In meinem nächsten Beitrag stelle ich euch das Tier des Jahres 2026 vor …
Euer FINN
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