Hallo, liebe Delfin-Freunde, hier ist wieder euer FINN!

(Foto: Oliver Schmid)
Heute informiere ich euch mal über ein unschönes Thema: Es geht um den Walfang, der immer noch in manchen Ländern stattfindet.
Wale werden trotz Jagdverbot abgeschossen
Seit 40 Jahren ist es verboten, Jagd auf Großwale zu machen, denn vor dieser Zeit wurden manche Walarten fast ausgerottet.
Island, Norwegen und Japan umgehen jedoch dieses Verbot. Diese Länder berufen sich darauf, dass bereits ihre Vorfahren Jagd auf Wale gemacht hätten und dass bei der Jagd wissenschaftlich verwertbare Untersuchungen durchgeführt würden.
Großes Leid für die Tiere
Beobachter auf Schiffen haben festgestellt, dass zum Beispiel Finnwale lange Zeit leiden müssen, bevor sie sterben. Das wünscht man sich für kein Tier.
Zum Glück essen immer weniger Menschen Walfleisch. So kann gehofft werden, dass der Walfang auch in Island, Norwegen und Japan irgendwann ganz aufhört.
Genehmigung für bestimmte Volksgruppen
Vor ein paar Jahren habe ich euch über den Walfang bestimmter Volksgruppen berichtet. Diese sind vom Verbot ausgeschlossen, wenn sie das Fleisch nur für ihren eigenen Gebrauch verwenden und nicht ins Ausland verkaufen.
Betroffen sind vor allem die Ureinwohner der Arktis (des Nordpols) in Alaska, Grönland und Russland. In den Gebieten, in denen diese Menschen leben, gibt es nicht so viel zu kaufen wie bei uns. Sie sind auf den Walfang angewiesen.
Am besten ist aber immer noch die Jagd auf Wale mit dem Fotoapparat. Oder was meint ihr?
Wale sind vielen Gefahren ausgesetzt
Auch ohne Walfang sind die Meeressäuger vielen Gefahren ausgesetzt. Sie leiden unter dem vielen Plastikmüll in den Meeren, der oft in ihren Mägen landet. Sie werden von großen Schiffen angefahren. Sie verfangen sich in herrenlos treibenden Fischernetzen und ersticken darin. Sie hören nicht mehr so gut, weil der Lärm unter Wasser immer mehr zunimmt.
Auch wenn ich heute über ein nicht so erfreuliches Thema geschrieben habe, wünsche ich euch schöne Naturerlebnisse. Die gibt es nämlich überall – sogar vor eurer Haustür.
Bis zum nächsten Mal!
Euer FINN
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